Mira Halbach
Inhaberin & PatissièreGelernt in Hannover, danach acht Jahre in Lyon und Wien. Baut die Torten, entscheidet über jede neue Sorte und schreibt die Karten mit der Hand.
Kein Zentrallager, keine Fertigmassen, kein Zwischenhandel. Was Sie kaufen, ist an diesem Ort entstanden — meistens am selben Morgen.
Seit 2014
Mira Halbach hat den Laden 2014 übernommen, als hier noch eine Änderungsschneiderei war. Der erste Marmortisch stand mitten im Verkaufsraum, weil hinten kein Platz war. Die Kundschaft konnte zusehen — und das ist geblieben, auch nachdem die Werkstatt umgezogen ist.
Heute arbeiten zwei Menschen hier. Wir machen bewusst weniger, als wir verkaufen könnten: Sieben Törtchensorten statt zwanzig, vierzehn Füllungen statt vierzig. Was wir machen, soll jeden Tag gleich gut sein.
Herkunft
Wir rösten nicht selbst — dafür ist der Laden zu klein. Aber wir kaufen bei zwei kleinen Manufakturen in Frankreich und Spanien ein, die ihre Bohnen direkt beziehen und offenlegen, von welcher Kooperative sie kommen.
Unsere Hausschokolade ist eine Mischung aus Peru und der Dominikanischen Republik: Peru bringt die Säure und die rote Frucht, die Dominikanische die Tiefe. Zweimal im Jahr probieren wir neu durch, und manchmal ändert sich etwas.
Wer hier steht
Wenn Sie anrufen, ist es einer von diesen beiden. Wir haben kein Callcenter und keine Bestellhotline — das hier ist der ganze Betrieb.
Gelernt in Hannover, danach acht Jahre in Lyon und Wien. Baut die Torten, entscheidet über jede neue Sorte und schreibt die Karten mit der Hand.
Zuständig für alles, was hart wird: Tafeln, Formen, Trüffel. Temperiert seit zwölf Jahren von Hand und behauptet, den Unterschied zu schmecken.
Ein Tag hier
Ofen an, Biskuit in die Formen. Die Böden von gestern kommen aus der Kühlung und werden geschnitten.
Ganache wird angesetzt und temperiert. Törtchen werden gefüllt, glasiert und garniert — in dieser Reihenfolge, sonst läuft nichts.
Die Vitrine wird eingeräumt, der Laden öffnet. Ab jetzt arbeiten wir für morgen und für die bestellten Torten.
Was übrig ist, geht an die Nachbarschaft. Die Vitrine wird geleert und geputzt, damit sie morgen früh wieder leer ist.
Die Werkstatt hat ein Fenster zum Verkaufsraum. Vormittags zwischen neun und elf ist am meisten los — kommen Sie einfach vorbei.